Grundwissen Verdauung

Verdauung - Ein 24-Stunden-Job

Alle Nahrung, die wir zu uns nehmen, muss vom Körper in ihre Bestandteile "aufgespalten" werden – sonst kann unser Organismus damit nichts anfangen. Den gesamten Prozess der Nahrungsaufnahme und -verwertung nennt man Verdauung.

Verdauung im Mund

Die Verdauung beginnt im Mund. Jeder Bissen wird hier zerkleinert, vom Speichel schon teilweise gelöst und durch die Speiseröhre in den Magen transportiert. Der Speisebrei bleibt dort rund vier Stunden und wird von verschiedenen Enzymen "bearbeitet", die beispielsweise Eiweiße in deren Grundbausteine, die Aminosäuren, "zerlegen".

Verdauung im Magen

Die Magensäure sorgt für eine weitere Verflüssigung des Breis und tötet Bakterien ab, während er durch die Kontraktionen der Magenwand langsam in Richtung Darm geschoben wird.

Verdauung im Darm

Der wichtigste Teil der Verdauung, der etwa zwölf Stunden in Anspruch nimmt, vollzieht sich auf dem folgenden, sechseinhalb Meter langen Weg durch Dünn- und Dickdarm. Viele unterschiedliche Enzyme spalten unter anderem Kohlenhydrate wie Glukose ab – die Energiequelle für unsere Körperzellen.

Mit den anderen nutzbaren Nahrungsbestandteilen gelangen die Kohlenhydrate über die Darmwand in den Blutkreislauf, der den ganzen Organismus versorgt. Alles, was der Körper nicht gebrauchen oder verwerten kann, verbleibt im Mastdarm und wird nach weiteren sieben Stunden ausgeschieden.

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